Säugetiere in der WTPS

Siebenschläfer Babys

Sie waren gerade mal 6 Gramm schwer und ca. 7 Tage alt als sie zu uns auf die Station kamen. 
Leider wurde die Mutter gefangen und in den Wald gebracht, ein Tag später fielen sie dann aus dem Dach.


Lasst die Tiere bitte wo sie sind, es ist momentan noch Jungtierzeit! 
Außerdem ist es verboten Wildtiere zu fangen und umzusiedeln.

Zwei Eichhörnchen

Der Kleine wurde hilflos und schreiend in einem Park auf einer Wiese gefunden. Der Größere lag dehydriert in Baden-Baden auf der Straße. Alleine sein ist unschön - deshalb wurden die Beiden zusammengesetzt und sie finden es ganz toll. Der Kleine bekommt noch Aufzuchtmilch; der Große frisst zwar, aber kommt alleine in der Freiheit noch nicht zurecht.

10 Rehkitze

Forstarbeiter haben bei ihren Arbeiten Rubi entdeckt. Das Kitz landete über Umwege in der WTPS. Sie wiegt mittlerweile 3,5 kg. Sie führt die Gruppe an und kümmert sich um alle. Sie putzt und nimmt ihnen die Angst, da sie sehr ruhig und ausgeglichen ist.

Ein Zwillingspärchen wird bei uns aufgepäppelt, deren Mutter sich in einem Zaun erhängt hat.

Maya und Cherry kamen sehr instabil, zu mager und dazu mit schlimmen Durchfall in der Station an.

Zu diesem Zeitpunkt waren sie maximal 5 Tage alt, mit Nabelschnur am Bauch und wogen nur 1560 g und 1790 g. Dank guter frischer Ziegenmilch und Biestmilch vom Schafstall Studer und Ziegenhof Maiwald haben die beiden schon kräftig an Gewicht zu gelegt. Mittlerweile wiegen sie über 3 kg und sind putzmunter.


Strike hat ein gebrochenes Bein aufgrund eines Autounfalls. Er wurde vom Tierarzt operiert bevor es zu uns kam. Er trinkt freiwillig und wurde gut in der Gruppe aufgenommen. Er hat seinen Gips abbekommen, der Bruch ist fast verheilt.

Ein weiteres Zwillingspärchen kam zu uns; die Mutter der beiden hatte sich in einem Zaun innerhalb einer Kleingartenanlage erhängt. Die beiden sind noch sehr schüchtern, wurden aber ebenfalls von der Gruppe sehr gut angenommen.

Zwei Rehmädchen haben ebenfalls den Weg zu uns gefunden. Die erste ist sehr klein und abgemagert. Die zweite hat mehrere Bissverletzungen, in denen sich schon Maden befanden. Sie kam in Seitenlage, am Ende ihrer Kräfte. Ihre Wunden wurden versorgt, Maden und Fliegeneier entfernt, ihr Kreislauf wurde stabilisiert und sie hat Infusionen bekommen.

Andi bekommt Antibiotika, Schmerzmittel und Infusionen. Sein rechtes Auge ist durch die Verletzungen blind. 


Finja wurde mit zahlreichen Wunden und einem faustgroßen Abszess am linken Hinterlauf aus einem Stabmattenzaun geschnitten. Zu allem übel hat sie auch noch eine Quetschung im Bereich des linken vorderen Ellenbogens, was sich beim Tierarzt als Radialislähmung rausstellte. Dies wurde punktiert und anschließend eine Drainage gemacht, damit alles ablaufen kann. Nun wird mit Anbiotika weiter behandelt in Quarantäne. 


Die Kitze bekommen täglich alle 4 Stunden mehrere Liter Ziegenmilch.
Falls Sie jemanden kennen sollten, der Milchziegen besitzt und Milch abzugeben hat, melden Sie sich bitte bei uns! Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Hilfe. Ansonsten freuen sich unsere Kleinen auch über frische Erdbeeren, Himbeeren, Karotten, Kartoffeln und Haferflocken.

30 Steinmarder in der Auswilderung

Die Marder kamen in den verschiedensten Zuständen zu uns. Die meisten waren dehydriert, verwaist und abgemagert. 
Die Kleinen brauchen noch jede Menge Zuwendung, Wärme, Ruhe und das Fläschchen.  
Die Größeren brauchen momentan viel Fleisch, um zu wachsen. Im Gehege toben sie zusammen und genießen ihren Spielplatz. Die meisten von Ihnen befinden sich in der Auswilderung.


Die Marder bekommen täglich ca. 6 kg Fleisch, die schnell verputzt sind. In folgendem Video dient die Massage des Steinmarderbabys zur Auslösung des Saugreflexes. 

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Ein Steinmarder "Mobby"

Der junge Marder hatte vermutlich einen Streit mit einem Artgenossen und wurde heftig ins Ohr gebissen. Der gesamte Kopf war von der Entzündung angeschwollen. Zusätzlich hatte er 41,8 °C Fieber und eine vereiterte Bissverletzung hinter bzw. im Ohr.

Die Wunde wurde zuerst gereinigt, danach wurden ihm Antibiose und Schmerzmittel bzw. Fiebersenker gegeben.

Trotz aller Mühen musste Mobby am Kopf operiert werden. Der Abszess saß so tief und es hatte sich viel nekrotisches Gewebe gebildet, dass Antibiose und Spühlungen alleine nicht zum gewünschten Erfolg führten.

Nun ist alles gesäubert, das Gewebe entfernt und er bekommt weiter Antibiose und Schmerzmittel.

Es steht bisher noch nicht fest, ob Mobby ausgewildert werden kann. Möglicherweise hat er eine Art Trisomie 21 (Down-Syndrom). Einige Experten kümmern sich bereits um die genaue Diagnose.

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